Vermeidbare Niederlage
ESV Herren 1 verliert unnötig
Red Devils March-Höfe II : ESV Eschenbach
Noch läuft es der 1. Mannschaft des ESV Eschenbach nicht wie gewünscht. Im Spiel vom letzten Sonntag gegen die zweite Mannschaft der Red Devils March Höfe verliert das Team mit 5:8.
8:5
27. Oktober 2024 | 17:00 Uhr
Mehrzweckhalle Altendorf
85 Zuschauer
1. Schiedsrichter: Reto Wiederkehr
2. Schiedsrichter: Matthias Stöckli
Mit viel Optimismus reiste man nach Altendorf, in der Vergangenheit bekundete man wenig Mühe mit der zweiten Mannschaft der Red Devils. Dass dieser Abend anders wird, sah man bereits nach wenigen Minuten. Das Heimteam war bestrebt auf viel Ballbesitz und verschleppte das Spieltempo stark. Den jungen Eschenbacher gelang es nicht, dies zu ändern und dem Heimteam ihr Spiel aufzudrücken. Ein Tor in der neunten Minute machte die Situation nicht besser. Durch das 2:0 für die Märchler in der 14. Minute kam Eschenbach jedoch besser ins Spiel. Nur eine Minute später war es Christian Bühlmann, welcher auch für die Gäste das erste Tor auf die Anzeigetafel brachte. Das zweite Drittel startete ruppig und die Schwyzer kamen damit besser zu Recht. In der 25. Minute war es ein Märchler, welcher auf 3:1 stellte und Eschenbach wieder mit zwei Toren in Rücklage brachte. Yves Konzelmann reagierte und setzte von nun an auf zwei Linien. Diese Umstellungen brachten vorerst den gewünschten Erfolg und Christian Bühlmann verkürzte durch einen Penalty zu Spielmitte auf 2:3 aus Sicht der Gäste. Bühlmann war an diesem Abend omnipräsent auf dem Spielbericht. In der 40. Minute ausnahmsweise nicht mit einem Tor oder Assist sondern mit einer Strafe wegen Stockschlag. Bis zum Ende des zweiten Drittels überstanden die Eschenbacher diese Unterzahl jedoch schadlos und so ging es mit 3:2 zu Gunsten des Heimteams in die zweite Pause.
Druck wurde nicht belohnt
Obwohl nach 32 Sekunden die Red Devils auf 4:2 erhöhten, waren die Gäste in der Folge spielbestimmend. Nur zwei Minuten später war es erneut Bühlmann, welcher seine Farben wieder auf ein Tor heranbrachte. Dank einem Powerplay nur zwei weitere Minuten später war das Spiel nun ausgeglichen und wer hätte es gedacht, es traf erneut Bühlmann, diesmal auf Pass von Captain Andrin Camadini. "Zu diesem Zeitpunkt hatten wir das Spiel im Griff und wir konnten zahlreiche Akzente setzen", merkte Yves Konzelmann nach dem Spiel an. Spätestens als sich Christian Bühlmann dann noch als Passgeber versuchte und mustergültig Marc Gehrig bediente, war das Momentum auf der Seite der Eschenbacher. Auch eine Strafe von David Michelotti überstand man und in der Folge wurde munter vorwärts gespielt. Wie schnell das Momentum im Unihockey jedoch kippen kannn, zeigten dann die 52. und 53. Minute. Einen unvorsichtig ausgeführten Freistoss verursachte einen "Seitenwechsel" des Freistosses und die Devils spielten nun blitzschnell. Ein Pass in die Tiefe, einer zur Mitte und da stand ein Spieler ganz alleine vor dem Tor. Nach einem Konter stand es nur eine Minute später 5:6 und Eschenbach bestrafte sich direkt selber. Das junge Team der Eschenbacher bezahlte Lehrgeld in Sachen Effizienz. Nach einem erneut unsauber ausgeführten Freistoss bekam David Anderhub wegen Reklamierens eine zwei Minuten Strafe. Die routinierte zweite Mannschaft der Red Devils bedankte sich mit dem 7:5 dafür. Nun warf Eschenbach alles in die Waagschale und versuchte ohne Torhüter und mit einem sechsten Feldspieler das Ruder noch einmal umzureissen. Diesmal gelang es jedoch nicht und acht Sekunden vor Schluss trafen die Gastgeber noch ins verwaiste Eschenbacher Tor.
Am kommenden Samstag bekommen die Seetaler die Chance, gegen die Zürich Oberland Pumas eine Reaktion zu zeigen. Das Spiel startet um 19:00 Uhr in der heimischen Neuheimarena.
Red Devils March Höfe II – ESV Eschenbach 8:5 (2:1, 1:1, 5:3)
Turnhalle Ehret Hünenberg – SR: Matthias Stöckli, Reto Wiederkehr
ESV Eschenbach: Aregger/Widmer; S. Anderhub, Amrein, Bühlmann (4), Müller, Ulrich, F. Gürber, Rüttimann, Weibel, Schärer, J. Jung, Gehrig (1), D. Anderhub, Camadini, Michelotti, Hager, Hodel, J. Gürber, Bächler, Schumacher, Uhlmann
8:5