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Vereinsausflug im Sörenberg vom 31.08.2019

80 gut gelaunte Mitglieder des ESV Eschenbach trafen sich am sonnigen Samstag, 31. August 2019 in der Morgenfrüh zum Vereinsausflug.
Mit dem Reisecar ging es dann in Richtung Entlebuch, genauer gesagt in die schöne Region Sörenberg, bekannt als die neue Schwinger-Hochburg im Kanton Luzern.

Dort teilten wir uns sogleich in drei Gruppen (erfahren, aktive und waghalsige) auf, welche unterschiedliche Höhenmeter und Wander- resp. Reifenkilometer absolvierten. Am späteren Nachmittag trafen - nach einem anstrengenden und erlebnisreichen Tag - alle bei der bekannten Apéro-Tipi-Hütte Tschudi Hui ein. Nach einem erfrischenden Apéro wurde uns das wohlverdiente Nachtessen serviert. Dank energiereicher Verpflegung und einer entspannten Atmosphäre konnte genügend Kraft getankt werden, um das Tanzbein am Abend noch ausgiebig zu schwingen. Die Mehrheit der ESV-Mitglieder verabschiedete sich zu später Stunde von Sörenberg und trat müde und zufrieden die wohlverdiente Heimreise an. Dass der ESV in Sörenberg zu Besuch war und das Tanzbein schwang, bekam sogar Joel Wicki zu hören und überraschte uns, vor allem zur Freude der weiblichen Mitglieder, mit einem Besuch. Rund 30 Mitglieder hatten vom Sörenberg jedoch noch lange nicht genug und feierten mit der Dorfprominenz bis spät in die Nacht hinein.
Nach einer gemütlichen Sonntags-Wanderung trat dann auch die letzte ESV-Einheit am Sonntag Nachmittag die wohlverdiente Heimreise an. Glücklich aber erschöpft sind wir alle wieder gesund in Eschenbach eingetroffen.
Wir danken den Organisatoren Adrian, Agnes und Florian für den erlebnisreichen und wunderschönen Vereinsausflug, welcher mit diversen Überraschungen vollgespickt war.

Bericht erfahrene Wanderer / Bericht Agnes Pfrunder
Beim Verlassen des Reisebusses in Wageliseiboden, trennten sich die Wege der beiden Wandergruppen. Für diejenigen, welche sich für die gemütliche Tour entschieden, führte der Weg zum Berggasthaus Salwideli. Gestärkt mit Kaffee und Gipfeli waren die Teilnehmenden fast nicht mehr zu halten. Der Weg führte weiter über eine wunderschöne Alpenlandschaft vom Salwidezopf über die Blattenschwand hinauf zur Alp Blatten. Jeanette von der Alp stoppte auch die, welche strammen Schrittes an der Alphütte vorbeimarschieren wollten, denn vor der Alphütte wartete ein genussvoller Apero auf die Wanderer. Dieser wurde mit einer prächtigen Aussicht auf die Schrattenfluh und den Hohgant gekrönt. Auch wurde eifrig gerätselt und diskutiert um die Aufgaben des Präsi’s zu lösen. Herzlichen Danke der Familie Bucher für das Gastrecht; schön dass es noch so unkomplizierte, herzliche Begegnungen gibt.
Danach führte der Weg kurz, aber steil hoch zur Blattenegg. Manch einer oder eine war wohl froh, dass der weitere Weg nicht weiter hoch zum Lättgässli führte.
Damit der Weisswein vom Apero nicht überhand nehmen konnte, wurde auf der Blattenegg, mit Aussicht auf die Obwaldner Berge, das Picknick eingenommen.
Ein wunderschön knorriger Wanderweg führte weiter über die Schwarzenegg, Rossweid hinunter zum Berghaus Schwand. Kurz davor genossen Abgehärtete den Sprung ins Wasser beim Spicher See „Schwand“. Es soll herrlich abgekühlt und das Duschen ersetzt haben. Als auch die letzten im Berghaus eintrafen, öffnete Petrus die Schleusen und ein heftiges Gewitter ging über die Schwandhütte nieder. Doch Petrus meinte es gut, mit den gemütlichen Wanderer, und so kamen alle fast trockenes Fusses in Sörenberg beim Tschudi Hui an.

Bericht aktive Wanderer / Bericht Florian Emmenegger
Um etwas Zeit einzusparen, fuhren wir mit dem Bus vom Wagliseiboden zur Alp Silwängen. Nach einer kurzen Stärkung mit Kaffee und Gipfeli starteten wir Richtung Hengst. Am Anfang ging es gemächlich der Alpwiese entlang. Doch bald standen wir auf bizarrem Kalkgestein mit tiefen Furchen, welche über einen jahrtausendlangen Erosionsprozess entstanden sind. Trittsicherheit und Balance waren gefragt, und dies stelle für viele Mitglieder eine Herausforderung dar. Doch all diese Anstrengungen verflogen mit der Sicht über das Panorama der Alpen. Auf dem Gipfel „Hengst“, 2092 m ü. M., durften wir unser Mittagessen einnehmen. Die Freude über das Geschaffte und der wohlverdiente Gipfelwein trugen zur entspannten und fröhlichen Stimmung bei. Ausgeruht und gestärkt wanderten wir weiter über den Höhenweg vom Hengst Richtung Schibegütsch zur Alp Chlus. In der Hoffnung, dass die wenigen Regentropfen bald vorüber sind, und die Sonne wieder zum Vorschein kommt, machten wir einen weiteren Stopp bei der Alp Chlus. Der Glaube an Wetterbesserung war stark, die Natur mit den Gewitterwolken noch stärker. So kam es, dass wir zwischen Alp Chlus, Oberimbergli und dem Endpunkt der Wanderung in ein heftiges Gewitter gerieten. Starker Regen, teilweise sogar mit leichtem Hagel vermischt, durchnässte jeden von uns „gehörig“. Dies trübte jedoch unsere Stimmung nicht. In Sörenberg angekommen, stürmten wir den Volg-Laden und deckten uns mit trockener Funktionswäsche ein. So standen später einige im Einheitstenue an der Bar vom Tschudi Hui und feierten den gelungenen Tag. Trotz dem anspruchsvollen Aufstieg und dem heftigen Gewitter, kamen sämtliche Teilnehmer gesund in Sörenberg an. Somit war die Rundwanderung auf der Schrattenfluh ein tolles Erlebnis für alle.

Bericht waghalsige Biker / Bericht Severin Burki
Es trafen sich an diesem Samstag Vormittag 9 Biker, die motiviert waren über alle Berge von Schüpfheim nach Sörenberg zu fahren, dies unter kundiger Leitung von Heinz Herger.
Die Stimmung vor der Abfahrt war ruhig und konzentriert. Los gings ab Schüpfheim in Richtung Heiligkreuz. Die Taktik dieser ersten 5km mit ca. 9% Steigung war verhalten und dann verschwand Heinz plötzlich über den ersten Hügel, wo es plötzlich auch vom Weg ab ging und nach der nächsten Kurve standen wir vor einem schönen Pausentisch mit Kaffee, Früchten und Gipfeli. Dankbarerweise kennt Heinz auch noch gute Seelen im Entlebuch, dass wir uns für die nächsten Kilometer stärken konnten.
Der nächste Anstieg war nicht minder steil und man wähnte sich fast schon an der Alp d`Huez, so konzentriert wurde immer noch in geschlossener gruppenfahrweise in die Pedalen getreten. Nun mussten die bis dahin bereits verschwitzten 1.5 Liter Flüssigkeit nachgefüllt werden. „So, jetz wird’s de es bitzli steiler obsi gah“ meinte Heinz. Dafür würde dann die nächste Rast locken mit Beiz. So wurde es spürbar steiler, steiniger, unwegsamer und anspruchsvoller. Bis zur Ankunft bei der Bergbeiz wurden die gesprochenen Sätze kürzer und das Tempo über Stock und Stein geringer. Da im Schimbrigbad angekommen, machte Heinz klar, wie man einen ausschliesslich italienisch sprechenden Hütten- Aufpasser dazu bringt, gegen seinen Willen zwei grosse Flaschen erfrischende Getränke aus dem Kühlschrank zu holen.
Nach guter Zwischenverpflegung stand uns die längste Etappe bevor mit ersten holperigen Abfahrten, mit flacheren Zwischenstücken und einer Bachdurchquerung (meist ohne Sturz) der ultimative Anstieg in Richtung «Wasserfallenalp» wo wir dann zuletzt auf sumpfigen Kuhtrampelpfaden unsere Bikes zum Gipfel buckelten. Nur ein Verwegener schaffte «das churze Stiitzli», kurz vor dem Kulminationspunkt «Wasserfallenegg» auf dem Sattel zu bleiben, andere hatten dort mit Krämpfen zu kämpfen.
Schliesslich schafften wir’s dann alle mit grossem Hunger zu unserem «Mittagsbeizli Stäldeli».
Die längere Rast tat uns sehr gut und unsere Energiespeicher konnten perfekt gefüllt werden.
Es erwartete uns ein ruppiges Restgelände bis nach Sörenberg. Leider zeigten sich auch schon dunkle Gewitterwolken. So wurde die restliche Wegstrecke ohne grossen Halt gefahren, was sich als weiser Entscheid erwies. Im Schlussspurt zum «Tschudi Hui» in Sörenberg wurden wir von den ersten Schauern gerade noch erwischt, was zu diesem Zeitpunkt aber eine angenehme Erfrischung nach dem Schlusspurt war. Das Quöllfrisch im Ziel hatten sich alle redlich verdient. Am Meisten Heinz, der diese Tour, mit Transport und Wegerkundung perfekt organisiert hat und es stets bestens
verstand, uns das Gefühl zu geben, dass es ja stets eigentlich gar nicht mehr so weit gehen würde.
Herzlichen Dank für die anstrengende und abwechslungsreiche Biketour durch die wunderschöne Biosphäre – Landschaft.


Alle Fotos: (zum anschauen auf Foto klicken)

001_Znünihalt im Grubenhag unterhalb Heiligkreuz
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