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Grosser Kampf wurde nicht belohnt

Der ESV Eschenbach durfte bereits in der zweiten Runde des Mobiliar Unihockey Cup der Männer einen Nationalligavertreter empfangen. Gegen das NLB Team von Regazzi Verbano UH Gordola mussten sich die Gastgeber jedoch nicht verstecken und konnten wacker Mitspielen. Am Ende mussten sie sich dennoch mit 2:3 geschlagen geben.

Gordola ist bekannt für ihre starken Verstärkungsspieler, welche das Team seit Jahren anführen. Gepaart mit eigenen Spielern schafften sie so den Durchmarsch von der dritten Liga bis in die NLB. Mittlerweile haben sich die Tessiner in der zweithöchsten Liga etabliert und konnte sich zuletzt auch für die Playoffs qualifizieren. In Eschenbach wusste man, was zu erwarten war. Es hiess von Beginn weg hart zu arbeiten und gleichzeitig zu versuchen, das eigene Spiel umzusetzen. Die Forderungen der Trainer konnte man umgehend auch auf dem Feld betrachten. Vom ersten Bully an waren beide Teams hellwach und schlugen ein hohes Tempo an. In der fünften Minute waren die Gäste kurzzeitig mit einem Mann zu viel auf dem Feld und mussten die anstehenden zwei Minuten in Unterzahl spielen. Das Überzahlspiel funktionierte gut und Eschenbach hat versucht, den Ball laufen zu lassen. Gordola ihrerseits machten die Räume sehr eng und blockten die entstandenen Schüsse so gut, dass es fast kein Durchkommen gab. Nach einem Abschluss der Powerplay-Formation ging es dann plötzlich schnell in die vermeintlich falsche Richtung. Nach einem schnellen Pass in die Tiefe zögerte der Stürmer nicht lange und haute den Ball sehenswert ins nahe hohe Eck. In der restlichen Überzahlsituation konnte Eschenbach nicht mehr reagieren. In der Folge blieben die Seetaler auf Augenhöhe und konnten ihrerseits zahlreiche Akzente setzen. Zuungunsten der Eschenbacher waren die Abschlüsse ohne Erfolg. Im Gegenteil, in der 20. Minute konnten die Tessiner wie aus dem Nichts auf 0:2 erhöhen.

Effizienz gewinnt
Auch im zweiten und dritten Abschnitt sah es ähnlich aus wie im ersten. Eschenbach spielt stark mit, kommt zu Chancen, kann diese jedoch nicht nutzen. Obwohl Mario Bucher kurz zum Start in das zweite Drittel auf 1:2 verkürzen konnte, musste man in der Folge zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt verstreichen lassen. Die Spieler versuchten in der Folge alles, damit man den Ausgleich erzielen kann und verteidigten mit viel Kampf und Engagement. «Es war fantastisch zu sehen, wie wir als Team funktioniert haben, jeder hat alles gegeben und sich für den andern aufgeopfert», zeigt sich Captain Andreas Kronenberg trotz Niederlage erfreut von seinen Teamkollegen. Wie so oft, wenn man die Tore selber nicht erzielt, fallen sie hinten. Während Eschenbach bereits zwei Überzahlsituationen ausgelassen hatte, machten es die Tessnier besser und erhöhten bei ihrer ersten Überzahlgelegenheit auf 1:3. Auch das dritte Drittel startete mit einer Strafe. Erneut konnten die Seetaler mit einem Mann mehr ans Werk und diesmal funktionierte es. Simon Anderhub auf Cyril Mathis und drin war der Ball zum 2:3. Der frühe Anschlusstreffer brachte die Hoffnung endgültig zurück und lud die Batterien für den letzten Umgang umgehend. Ab Spielmitte konnte man meinen, sogar die Gäste wollten, dass Eschenbach ausgleichen kann. Mit dummen Strafen spielten sie regelmässig in Unterzahl. Es half jedoch alles nichts und die Tessiner liessen ihre Ballsicherheit Mal für Mal aufblitzen, wenn das Überzahlspiel eine Situation ungenutzt lies und den Ball abgeben musste. So verstrich die Zeit und Gordola feiert einen knappen Sieg und somit den Einzug in die nächste Runde. «Es ist schade für das Team, sie haben gekämpft und gut mitgespielt. Dennoch sind wir sehr zufrieden mit dem Spiel und können positiv auf den Saisonstart vom kommenden Sonntag blicken», zeigt sich Trainer Niederberger nach dem Spiel zuversichtlich.

Für den ESV spielten:
Rebsamen (Goalie), Holenstein (Ersatzgoalie); Koller, Anderhub (1A), Schwegler, Jung (1A), Birrer, Mathis (1T), Walsdorf, Kronenberg A., Kronenberg L., Blum, Rüttimann, Zemp, Bühlmann, Camadini A., Bucher (1T), Gehrig, Keller, Müller 

Tags: Herren 1


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