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Highlight zum Saisonstart

Nach zwei abgebrochenen Saisons startet am 12. September bereits die dritte Unihockey Saison mit speziellen Gegebenheiten. Nach einer kurzen Vorbereitung und dem Sieg in der ersten Cuprunde gegen Ruswil, spielt das Fanionteam des ESV als Startschuss in die offizielle Saison in der zweiten Cuprunde gegen den NLB Vertreter UH Verbano Gordola.

Vor etwas mehr als einem Jahr war die Enttäuschung gross, als die Meisterschaft während den Playoffs zur 1. Liga abgebrochen wurden. Das Team um Niederberger/Heini verblieb in der 2. Liga. In der anschliessenden Saison wollte man wieder angreifen, hatte eine gute Vorbereitung und war voller Vorfreude. Nach fünf gespielten Runden hiess es Ende Oktober erneut Saisonabbruch. 10 Monate später nun der Start in die dritte von Corona betroffene Saison. Trotz dieser Umstände ist die Vorfreude im Team riesig. «Wir geniessen jedes Training, welches wir mit den Jungs absolvieren dürfen. Der Teamspirit ist unverändert gut, auch wenn sich viele in der langen Pause nur wenig gesehen haben», freut sich Niederberger darauf angesprochen.

Schwierige Vorbereitung
Trotz der guten Stimmung war die Vorbereitung sehr schwierig. Lange wusste man nicht, wann man mit dem Teamtraining, geschweige denn dem Hallentraining beginnen kann. Wie im Vorjahr wurde der Startschuss ins Sommertraining in Kleingruppen gemacht. Als nach einigen Aussentrainings dann auch die Halle geöffnet wurde, kam schon bald die Ferienzeit und damit die punktuellen Absenzen der Spieler. «Durch solche Umstände lassen wir uns nicht aufhalten», meint René Heini mit einem Schmunzeln auf den Lippen und meint anschliessend: «Wir machen aus den aktuellen Möglichkeiten das Beste, mehr können wir nicht tun. Es ist wichtig, sich nicht über Dinge zu ärgern, welche man nicht beeinflussen kann». Es kommt hinzu, dass das Team mit Patrick Duss, Adrian Ziswiler, Tim Böbner und Jan Camadini vier schmerzhafte Abgänge verzeichnen muss. Nebst den vier Abgängen durfte man aber auch in diesem Jahr wieder Eigengewächse aus dem U21 Kader in die erste Mannschaft integrieren. Nebst den jungen Spielern ist es auch wichtig, dass man routinierte Spieler im Team halten kann. So kann das Trainerduo Niederberger/Heini auch in der kommenden Saison auf Spieler wie Micha Birrer, Mario Zemp, Lukas Kronenberg oder Andreas Kronenberg zählen.

Cup als erstes Highlight
Normalerweise muss man 2-3 Runden überstehen, damit man auf einen Vertreter aus der Nationalliga trifft. In diesem Jahr profitiert der ESV Eschenbach von einer glücklichen Auslosung und kommt nach dem ungefährdeten 14:0 Sieg gegen Ruswil bereits eine Woche vor dem Saisonstart zu einem Highlight dieser Saison. In der zweiten Runde empfangen die Seetaler den Tessiner NLB Vertreter UH Verbano Gordola. Gordola konnte sich kontinuierlich in der NLB etablieren und ist immer wieder Ziel von guten Verstärkungsspieler aus dem hohen Norden. Doch vor einigen Jahren duelierten sich die beiden Teams noch in der 2. Liga und waren meist auf Augenhöhe. An das Team von damals erinnert bei Gordola jedoch nur wenig. «Gordola ist ein ernstzunehmender NLB Vertreter und klarer Favorit in diesem Duell», meint den auch Captain Andreas Kronenberg auf die Gegner angesprochen. Dabei ergänzt er: «Wir werden versuchen mit viel Mut in die Partie zu gehen und glauben an unsere Stärken. In der Vergangenheit durften wir bereits zahlreiche Nationalliga Teams empfangen und kennen die Situation daher bestens».

Saisonziele
Das klar formulierte Ziel der Saison ist das Erreichen der Playoff. Marvin Amrein, der neue Sportgruppen Chef und Spieler der 1. Mannschaft meint dazu: «Wir möchten definitiv dahin zurück, wo wir abrupt gebremst wurden». Das teilweise sogar der Aufstieg als Ziel genannt wird, zeigt, dass die Eschenbacher hungrig in die Saison starten. David Niederberger, Headcoach der 1. Mannschaft: «Es freut mich, dass die Spieler bereit sind, solche Ziele zu setzen. Das zeigt mir, dass auch die Bereitschaft, alles dafür zu geben vorhanden ist. Wir wissen jedoch, wie stark unsere Konkurrenz sein wird und sehen eine Qualifikation nicht als selbstverständlich». Bereits in den vergangenen Jahren wurde ein Ziel besonders verfolgt und ist mittlerweile in den Köpfen der Spieler eingebrannt. Marvin Amrein dazu: «Unser oberstes Ziel ist es, in jedem Spiel bereit zu sein und dieses zu gewinnen. Schaffen wir dies, stehen die Chancen gut, dass wir auch die anderen Ziele erreichen werden». Ob die Eschenbacher das erste Ziel auch gegen den NLB Vertreter erreichen können, bleibt abzuwarten.

Die Spiele vom Wochenende:
Sonntag 12.09., 15.30 Uhr ESV U21 vs. Ad Astra Sarnen
Sonntag 12.09., 19.00 Uhr ESV H1 vs. UH Verbano Gordola (NLB), Schweizer Cup

 

Tags: Herren 1


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