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Spezielle Vorzeichen zum Unihockey Saisonstart

Nach dem abrupten Ende der vergangenen Saison, geht es am kommenden Wochenende für die Aktiv-Teams des ESV Eschenbach bereits Schlag auf Schlag. Die beiden Damen Teams treten im Kleinfeld- sowie im Grossfeldcup an. Die Herren ihrerseits beginnen direkt mit einer Doppelrunde.

Die Enttäuschung war gross, als man am 13. März 2020 in der Kabine sass und die Saison nicht einmal 24 Stunden vor dem alles entscheidenden Wochenende, rund um den möglichen Aufstieg in die 1. Liga, abgebrochen wurde. Sechs Monate danach haben die Eschenbacher ihre erste Cuprunde souverän überstanden und stehen aufgrund des gedrängten Spielplans und der Rückversetzung der Cupspiele vor einer Doppelrunde. Nicht aber irgendeine Doppelrunde, so kommt am Samstag 12. September niemand geringeres als der letztjährige Gruppensieger Ad Astra Sarnen II nach Eschenbach. Am Sonntag 13. September, ebenfalls in der Neuheimhalle, versucht der ESV gegen den 1.-Ligisten Vipers Innerschwyz die nächste Cuprunde zu überstehen.

Geringfügige Veränderungen
Seit Jahren setzt man in Eschenbach auf Kontinuität und versucht, das Kader mit vielen einheimischen Spielern zusammenzuhalten und den eigenen Junioren früh die Möglichkeit zu geben, erste Luft in der 1. Mannschaft zu schnuppern. Die geringe Fluktuation im Team ist eine Bestätigung, dass die Philosophie auch den Spielern zusagt und sie das Vertrauen der Verantwortlichen geniessen. Immer wieder konnte das Team auch von externen Zuzügen profitieren, welche den einheimischen Spielern mit ihrem Know-how neue Eindrücke vermitteln konnten. Zwei dieser verdienten Spieler haben das Team im Hinblick auf die neue Spielzeit leider verlassen. Mit Marc Müller beendet ein stiller Leader des Teams seine Unihockeykarriere nach 20 Jahren. Unscheinbar aber von enormem Wert waren Marcs Qualitäten im Spiel der Eschenbacher. Mit seiner Ruhe am Ball, seiner Übersicht und seinen Inputs war er unverzichtbar im Spiel der Eschenbacher. Nach zwei Jahren in Eschenbach möchte Christof Ming etwas mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Aufgrund des Aufwandes in Eschenbach hat er sich daher entschieden, zu seinem Stammverein Ad Astra Sarnen zurück zu wechseln, wo er seine Karriere mit seinen Jugendfreunden in der zweiten Mannschaft ausklingen lässt. Den Weggang der beiden Leistungsträger stehen jedoch zwei gewichtige Rückkehrer gegenüber. Mit Mario Bucher und Mario Zemp kommen zwei erfahrene Spieler zurück ins Team. « Die letzte Saison hat mir gezeigt, dass mein Hunger auf Unihockey nach wie vor gross ist, ich bin froh zurück zu sein», meint Mario Zemp darauf angesprochen. Nebst den beiden Zuzügen gehören auch zahlreiche Junioren neu zum Förderkader der 1. Mannschaft.

Präzision in den Details
Viel verändern möchte man in Eschenbach nicht. Vielmehr setzt man auf Kontinuität und die Verfeinerung der Stärken. Zwar hat man mit Ming und Müller zwei gewichtige Abgänge, dennoch hat man auch schon in der Vergangenheit gezeigt, dass man Spiele auch ohne die beiden gewinnen kann. Das Kollektiv und das Tempo ist es denn auch, welche der Torhüter Silvan Rebsamen sowie auch Marvin Amrein als Stärke des Teams betiteln. Mit diesen Stärken im Rücken gilt es, an der Effizienz und Präzision zu arbeiten. Diese zwei Schwächen haben in den vergangenen Spielzeiten immer wieder für unnötig enge Spiele gesorgt. Oft schafft es das Team aus Eschenbach, dem Gegner sein Spiel aufzuzwingen. Fahrlässige Fehlpässe in der Mittelzone oder zu viele ausgelassene Chancen ermöglichten es den Gegnern aber regelmässig, zurück ins Spiel zu kommen. «Es ist wichtig, dass wir an diesen Details arbeiten und uns in jedem Training verbessern wollen», ergänzt Silvan Rebsamen im Interview.

Saisonziele
Das klar formulierte Ziel der Saison ist das Erreichen der Playoff. Marvin Amrein dazu: «Nach so einem Ende, muss es das Ziel sein, an diesen Punkt zurückkehren zu können». Das teilweise sogar der Aufstieg als Ziel genannt wird, zeigt, dass die Eschenbacher hungrig in die Saison starten. David Niederberger, Headcoach der 1. Mannschaft: «Es freut mich, dass die Spieler bereit sind, solche Ziele zu setzen. Das zeigt mir, dass auch die Bereitschaft, alles dafür zu geben vorhanden ist. Wir wissen jedoch, wie stark unsere Konkurrenz sein wird und sehen eine Qualifikation nicht als selbstverständlich». Bereits in den vergangenen Jahren wurde ein Ziel besonders verfolgt und ist mittlerweile in den Köpfen der Spieler eingebrannt. Marvin Amrein dazu: «Unser oberstes Ziel ist es, in jedem Spiel bereit zu sein und dieses zu gewinnen. Schaffen wir dies, stehen die Chancen gut, dass wir auch die anderen Ziele erreichen werden». Das erste Ziel könnte mit einem Sieg im Spiel gegen die Vipers Innerschwyz bereits Tatsache werden. «Wir möchten uns mit einem Sieg für die nächste Cup Runde qualifizieren und nach Waldkirch-St.Gallen, dem UHC Uster sowie den Kloten Dietlikon Jets, mit dem HC Rychenberg den nächsten NLA Vertreter in Eschenbach empfangen», meint der Sportgruppenverantwortliche Lukas Kronenberg darauf angesprochen.

Die Spiele vom Wochenende:
Samstag 12.09.2020
19.00 Uhr ESV H1 vs. Ad Astra Sarnen II

Sonntag 13.9.2020
11.00 Uhr Ligacup Damen 2 vs. UHC Wolhusen
15.00 Uhr Grossfeldcup Damen 1 vs. BEO (NLA)
18.00 Uhr Grossfeldcup Herren 1 vs. Vipers Innerschwyz (1. Liga)

 

Tags: Herren 1


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