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Herren 1, Verspäteter Cupstart

Nach dem Abrupten Saisonende, nur einen Tag vor dem entscheidenden Wochenende im Kampf um den 1. Liga GF Platz gegen Frauenfeld, war auch die Vorbereitung auf die neue Saison stark eingeschränkt. 22 Wochen nach dem Abbruch kommt es nun auch für unser Herren 1 zum ersten Ernstkampf.

Cup als erster Gradmesser
Die Vorbereitungen in die neue Saison standen unter schwierigen Vorzeichen. Zu Beginn der Vorbereitung wurde in fünfer Gruppen an den physischen Grundlagen gearbeitet. Als die Rückkehr zu den Teamtrainings wieder erlaubt war, genoss man es, wieder mit Stock und Ball trainieren zu können. «Durch die Reiseeinschränkungen gab es durchaus auch Aspekte, die den Trainingsbetrieb positiv beeinflussten. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir die Sommertrainings das letzte Mal so vollzählig bestreiten konnten», meint David Niederberger auf die Krise angesprochen. Im Hinblick auf die verspätete erste Cuprunde, welche man gegen denselben Gegner wie im Vorjahr bestreiten wird, sicherlich kein Nachteil. Denn wie aufmerksame Verfolger des ESV Eschenbach wissen, verlor man im letzten Jahr gegen den Gegner aus Tuggen und schied nach einer schwachen Leistung verdient aus. Trainer David Niederberger meint dazu: «Wir haben eine komplett andere Ausgangslage, traten wir im letzten Jahr noch mit einem stark dezimierten Kader zum Cupspiel in Tuggen an, sind wir in diesem Jahr wesentlich eingespielter». In der Tat lassen die Resultate in den Testspielen gewisse Hoffnung aufkommen. In Eschenbach hütet man sich jedoch davor, den Gegner aus Schwyz zu unterschätzen. Einerseits wegen der Niederlage im Vorjahr, andererseits arbeitet der UHC Tuggen-Reichenburg intensiv mit dem NLB Team der Red Devils March-Höfe Altendorf zusammen.

Zwei Abgänge, zwei Rückkehrer
Seit Jahren setzt man in Eschenbach auf Kontinuität und versucht, das Kader mit vielen einheimischen Spielern zusammenzuhalten und den eigenen Junioren früh die Möglichkeit zu geben, im Herren 1 erste Luft zu schnuppern. Die geringe Fluktuation im Team ist eine Bestätigung, dass die Philosophie auch den Spielern zusagt und sie das Vertrauen der Verantwortlichen geniessen. Immer wieder konnte das Team auch durch externe Zuzüge profitieren, welche den einheimischen Spielern mit ihrem Know-how neue Eindrücke vermitteln konnten. Zwei dieser verdienten Spieler haben das Team im Hinblick auf die neue Spielzeit leider verlassen. Mit Marc Müller beendet ein stiller Leader des Teams seine Unihockeykarriere nach 20 Jahren. Unscheinbar aber von enormem Wert waren Marcs Qualitäten im Spiel der Eschenbacher. Mit seiner Ruhe am Ball, seiner Übersicht und seinen Inputs war er unverzichtbar im Spiel der Eschenbacher. Nach zwei Jahren in Eschenbach möchte Christof Ming etwas mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Aufgrund des Aufwandes in Eschenbach hat er sich daher entschieden, zu seinem Stammverein Ad Astra Sarnen zurück zu wechseln, wo er seine Karriere mit seinen Jugendfreunden in der zweiten Mannschaft ausklingen lässt. Mit Christof verlässt ein geborener Scorer den ESV, in den abgelaufenen zwei Jahren konnte er seine Qualitäten jedoch an die jüngere Generation vermitteln und den Talenten wichtige Tipps und Tricks vermitteln. Dem Weggang der beiden Leistungsträger stehen jedoch zwei gewichtige Rückkehrer gegenüber. Mit Mario Bucher und Mario Zemp kommen zwei erfahrene Spieler zurück ins Team. « Die letzte Saison hat mir gezeigt, dass mein Hunger auf Unihockey nach wie vor gross ist, ich bin froh zurück zu sein», meint Mario Zemp darauf angesprochen. Nebst den beiden Zuzügen gehören auch zahlreiche Junioren neu zum Förderkader und können bereits am Sonntag erste Erfahrungen in einem Ernstkampf sammeln. Besonders erfreulich an der Saison 20/21 ist, dass man es erneut geschafft hat, das Team mit internen Spielern zu komplettieren. Mit Flurin Blum spielt aktuell nur ein Spieler in der ersten Mannschaft, welcher nicht in Eschenbach gross wurde.

Tags: Herren 1


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