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Unihockeyaner verlieren trotz guter Leistung

Am Samstag stand nach der Jahreswende das nächste Spiel in der Rückrunde gegen den UHC Uster an. Die Eschenbacher haben sich im Voraus viel für dieses Spiel vorgenommen. An diesem Samstagabend wollte das Glück jedoch nicht auf Seiten der Luzerner sein. Sie verloren das Spiel mit dem Endresultat von 10:5, welches zu hoch ausgefallen ist.

Unterschiedliche Effizienz im ersten Drittel

Es war gut ersichtlich, dass die Eschenbacher energiegeladen in dieses Spiel starteten. Dies wurde nach zwei Minuten Spielzeit schon belohnt, als Flurin Blum nach einer schönen Kombination auf Pass von Andreas Kronenberg verwerten konnte. Die Reaktion der Zürcher kam jedoch promt. Ein Doppelschlag in der dritten und 6. Minute wendete das Spiel. Ein Eigenfehler und viel Glück war in den beiden Treffern inbegriffen. Eschenbach gab sich aber keineswegs geschlagen. Im Gegenteil, nach einem strammen Abschluss von Jan Camadini konnte Peter Rüttimann diesen ins Tor ablenken. Nach dem Ausgleich häuften sich die Torchancen auf Seiten der Luzerner. Es wurden jedoch gleich mehrere Topchancen liegen gelassen und so kam es , wie es kommen musste. Uster konnte in der 16. Minute mit einem Doppelschlag auf 4:2 davonziehen. Man sah es in den Gesichtern der Gastmannschaft. Die beiden Tore wurden unglücklich abgelenkt oder der Ball sprang einem Gegner direkt vor die Schaufel. Kurz vor Drittelsende war es ein Weitschuss von einem Zürcher, welcher zum 5:2 Zwischenstand ins Eschenbacher Tor drosch.

Ausgeglichenes zweites Drittel

Trainer David Niedenberger war mit dem ersten Drittel nicht unzufrieden. „Wir müssen kaltblütiger und entschlossener in unsere Abschlüsse gehen“, meinte Niedenberger. Die motivierenden Worte vom anderen Coach Leibundgut wirkten Wunder. Direkt nach dem Anpfiff des zweiten Drittels brachte Jonas Koller die Eschenbacher mit einem Gewaltsschuss aus der Distanz den Anschluss. Doch auch auf diese Tat wusste Uster eine Antwort. Nach einem Stellungsfehler öffnete sich der Raum und nach einem Direktabschluss war das 6:3 Tatsache. Das Spiel ging munter weiter. Jan Camadini reagierte nach einem Prellball am schnellsten und plazierte den Ball genau in die linke untere Torseite. Eschenbach hatte nun mehrere gute Chancen auf ihrer Seite. Der Ball wollte jedoch einfach nicht ins Tor und wer sie vorne nicht schiesst, bekommt sie hinten. So kam es dann auch in der 33. Minute. Ein weiteres glückliches Tor und es Stand 7:4. Man musste jedoch auch sagen, dass die Zürcher schnelle, sauber gespielte Kombinationen gespielt haben. Die Luzerner zeigten kämpferisch eine tadellose Leistung und der Wille das Spiel zu drehen, war immer präsent. Christof Ming konnte auf Pass von Flurin Blum die Hoffnung ein weiteres Mal aufblitzen lassen und schoss das 5. Tor der Eschenbacher. Als der 7:5 Zwischenstand schon sicher scheinte, wusste niemand so recht wie ihm geschah, da schon wieder ein Tor der Zürcher nach einem Durcheinander im Slot der Luzer zustande kam. Der Drittelstand war also 8:5.

Anrennen ohne Belohnung

Jeder wusste, dass es im Unihockey schnell gehen kann und so glaubte die ganze Mannschaft immernoch an einen Sieg. David Michelotti meinte: „Wir müssen das Quäntchen Glück auf unsere Seite ziehen“. Das Trainerduo stellte auf zwei Linien um und erhoffte sich mehr Tore. Tatsächlich spielte nur noch Eschenbach und die Torchancen häuften sich und häuften sich. Es wollte an diesem Samstagabend einfach nicht gelingen. Die mangelhafte Effizienz wurde den Luzernern zum Verhängnis. Die zwei Tore von Uster, welche zum Schlussstand von 10:5 führten wurden leer runtergeschluckt. Man kämpfte bis zum Schluss, als ob der Sieg noch zu holen wäre. Deshalb ist das Endresultat zu hoch ausgefallen.

Jetzt gilt es die vielen positiven Punkte aus diesem Spiel in die nächste Heimpartie gegen die Glattal Falcons am Samstag im Neuheim hineinzupacken. Die Mannschaft zeigte eine Reaktion auf das verhängnisvolle Spiel gegen die Pumas kurz vor Weihnachten und war wieder stärker zusammengerückt.

Für den ESV spielten:
Konzelmann (Goalie), Rebsamen (Ersatzgoalie); Amrein, Koller (1T), Anderhub (1A), Schwegler, Birrer, Müller, Ziswiler, Kronenberg A. (2A), Michelotti, Bühlmann, Blum (1T,1A), Mathis, Ming (1T), Camadini A., Rüttimann (1T), Buholzer , Camadini J. (1T,1A)

Tags: Herren 1


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