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Pflicht erfüllt

Am Sonntagabend mussten die Herren aus Eschenbach nach Rothenthurm. Gegen die zweite Mannschaft der Vipers Innerschwyz erfüllen sie ohne zu brillieren die Pflicht und gewannen mit 9:5 doch klar.

Viele Abwesende
Mit etwas veränderter Truppe reisten die Seetaler nach Rothenthurm. Einerseits fehlten drei Feldspieler, andererseits beide Stammtorhüter der ersten Mannschaft. So musste der frühere Torhüter und aktueller Assistenztrainer Patrick Leibundgut die Ausrüstung wieder vom Staub befreien. Nebst Leibundgut war der Nachwuchstorhüter Cedric Aregger als Backup mit dabei. "Es ist gut zu wissen, dass wir trotz dieser Abwesenheiten auf ein so breites Kader zurückgreifen können, das ist ein gutes Zeichen für unsere Juniorenarbeit", meint David Niederberger vor dem Spiel erfreut. Die Herren aus Eschenbach liessen sich zu Beginn nichts anmerken und so schoss zuerst Andreas Kronenberg auf Pass von Peter Rüttimann zum 1:0 ein, damit wenig später die umgekehrte Kombination zum 2:0 führte. Eine kleine Unachtsamkeit der Eschenbacher führte zum 2:1, aus der Ruhe kamen die Gäste dadurch aber nicht. Kurz darauf war es Lukas Kronenberg, der zwei Mal einen Abpraller von Marc Müller nutzen konnte und die beiden Abstauber zur 4:1 Pausenführung ausnutzte.

Sieg in trockenen Tüchern
Im zweiten Drittel kannte das Spiel zunächst nur eine Richtung, die Gastgeber konnten sich aber meist aus den misslichen Lagen befreien. Die Unkonzentriertheiten der Eschenbacher führten aber dazu, dass es nach der 5:1 Führung plötzlich 5:4 stand. Eine Tempoverschärfung der Gäste mit zwei Toren durch Cyril Mathis und Flurin Blum stellte das Resultat bis zur zweiten Pause jedoch wieder auf 7:4. Auch im letzten Drittel lies Eschenbach nichts mehr anbrennen. Zwar hatten die Vipers noch unzählige Chancen, Patrick Leibundgut machte diese jedoch alle zu Nichten. Als man in der 48. Minute Überzahl spielen konnte war der "Mist" definitiv geführt. Nach dem die Seetaler Ball und Gegner laufen liessen, war es Marc Müller der den Torhüter im nahen Eck erwischt hat. Ein Treffer von Christof Ming sowie eine Parade von Leibundgut, welche die Schiedsrichter aber als Goal gewertet haben, stand es am Ende 9:5. Erneut bezeichneten die Eschenbacher Mühe, das zehnte Tor zu schiessen, es macht schon das Gerücht die Runde, dass niemand die Runde Getränk und Sandwich übernehmen möchte. Spender wären wohl herzlich willkommen, möchte man doch einmal das zehnte Tor bejubeln.

"Klar machen wir Witze, dass das zehnte Tor einfach niemand schiessen will. Aber viel wichtiger ist, dass wir in der Defensive stabil stehen und uns überhaupt über solche Dinge Gedanken machen können", fügt Patrick Leibundgut mit einem Schmunzeln im Gesicht an.

Für den ESV spielten:
Leibundgut (Goalie), Aregger (Ersatzgoalie); Amrein, Koller, Anderhub, Ziswiler, Müller (1T, 2A), Birrer, Kronenberg A. (1T, 3A), Ming (1T), Mathis (1T), Camadini J. (1A), Kronenberg L. (2T), Blum (1T), Rüttimann (1T, 1A), Böbner (2A), Bühlmann (1T)

Tags: Herren 1


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