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Abruptes Saisonende

Mit einem Sieg gegen den damaligen Leader Glattal spielte sich Eschenbach zurück an die Spitze der 2. Liga Grossfeld Gruppe 3. Alle Trümpfe waren wieder bei den Seetalern um in die Playoffs zur 1. Liga einzuziehen. Nach hartem Kampf kam es jedoch anders und man verlor das Spiel denkbar knapp und somit auch das Rennen um einer der beiden Playoff Plätze.

Nervöser Start
Die Ausgangslage war klar, wird das Spiel gewonnen, ist man als Gruppensieger für die Playoffs qualifiziert, verliert man ist die Saison mit grösster Wahrscheinlichkeit zu Ende. Entsprechend fokussiert waren die Spieler vor dem Spiel und motivierten sich gegenseitig, um noch einmal Alles zu geben. Zu Spielbeginn war dann jedoch vor allem die Nervosität des jungen Teams zu spüren. Bereits nach 2 Minuten hätte das Heimteam mit 2:0 führen können, die Spieler vergaben ihre Tor-Möglichkeiten zu überhastet. Sarnen hingegen nutzte zwei Unachtsamkeiten der Eschenbacher gnadenlos aus und ging mit 2:0 in die erste Pause. Im zweiten Drittel war die Nervosität dann wie weggeflogen und man drückte aufs Tempo. Dennoch vergingen zwölf Minuten, bis der Ball auch auf der Seite von Sarnen ein erstes Mal im Netz zappelte. Andreas Kronenberg auf Pass von Jan Camadini war für den Anschlusstreffer besorgt. In mitten der Eschenbacher Druckphase waren es dann aber wieder die Sarner, welche erneut zu ihren Gunsten das Tor trafen. Da Eschenbach zahlreiche Überzahlsituationen ausgelassen hatte, war auch nach 40 Minuten immer noch Sarnen in Front.

Letztes Aufbäumen gegen das Ausscheiden
Als im letzten Abschnitt ein verwandelter Penalty von Jan Camadini die Eschenbacher wieder auf ein Tor heranbrachte, war die Hoffnung zurück im Spiel der Eschenbacher. Vehement drückte man direkt danach auf den Ausgleich und wollte sofort nachlegen. In der 45. Minute mussten die Eschenbacher dann aber einen harten Nackenschlag einstecken. Denn als das Spiel durch einen Pfiff des Schiedsrichters bereits unterbrochen war, schoss ein Sarner Spieler den Ball noch ins Tor. Trotz des bereits erfolgten Pfiffes entschieden die Schiedsrichter unverständlicherweise auf Tor. Auch wenn danach Christof Ming wieder auf ein Tor verkürzen konnte, hallte der ungerechtfertigte Treffer in den Köpfen wahrscheinlich noch nach. Nach zwei weiteren, für Eschenbach unnötigen, Sarner-Toren dachten alle Anwesenden, dass das Spiel gelaufen sei. Just aber dann vermochte das Heimteam wieder Akzente zu setzen. Bereits rund vier Minuten vor Schluss ersetzte Trainer René Heini den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Prompt ging der Schachzug auf und Cyril Mathis verkürzte mit zwei Treffern auf 5:6. Es blieb noch gut eine Minute Zeit, das rettende Tor zu erzielen; denn zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass ein Punkt ausreichen würde um die Playoffs zu erreichen. Doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen und so verlor man das alles entscheidende Spiel denkbar unglücklich und verspielte so die Chance auf die Playoffs. «Es ist sehr hart, dass wir die so gut gestartete Saison nun auf diese Weise beenden müssen», resümiert der Doppeltorschütze Cyril Mathis nach dem Spiel.

Auch wenn man die Playoffs nicht zwingend in diesem letzten Spiel verpasst hat sondern in der Rückrunde zuletzt die Konstanz vermissen liess, bleibt an der verpassten Playoff-Teilnahme wegen dem irregulären Tor ein fader Beigeschmack hängen.

Für den ESV spielten: Konzelmann (Goalie), Aregger (Ersatzgoalie); Amrein, Birrer, Koller, Schwegler, Ziswiler (1A), Kronenberg A. (1T, 1A), Kronenberg L., Mathis C. (2T), Bühlmann, Ming (1T), Müller (1A), Keller, Camadini J. (1T, 1A), Bucher, Buholzer, Camadini A., Zemp, Duss

Tags: Unihockey , Herren 1


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