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ESV gewinnt das letzte Spiel im 2022

Nach der Niederlage gegen das damals letztplatzierte Arni war von Eschenbach gegen Burgdorf eine Reaktion gefordert. Mit einem 7:5 Erfolg erfüllte man diese Aufgabe und kann mit einem positiven Gefühl in die Weihnachtspause.

Nachdem man gegen den UHC Burgdorf im Hinspiel noch mit 7:1 gewinnen konnte, war man vor dem Spiel gewappnet darauf, dass es ein anderes Spiel werden würde. Einerseits verlor Eschenbach in der Vorwoche gegen das damals letztplatzierte Team aus Arni, andererseits kam Burgdorf immer besser in die Saison und könnte mit einem Sieg an Eschenbach vorbeiziehen. Entsprechend motiviert starteten beide Teams in die Partie. Einige Zuschauer trauten ihren Augen kaum, als sie mit fünf Minuten Verspätung in der Halle eintrafen, denn das Scoreboard zeigte bereits einen Zwischenstand von 3:1 zu Gunsten der Eschenbacher. Zwar konnten die Burgdorfer das 1:0 durch Andrin Camadini nach nur sieben Sekunden bereits nach 34 Sekunden ausgleichen, die Tore zum 2:1 und 3:1 blieben jedoch ohne Reaktion. Nach dem Dominic Hager und Christian Bühlmann ihre Tore erzielt haben, wurde die Partie aber auch etwas durchzogener. Beide Teams leisteten sich viele Abspielfehler in der Auslösung und beeinflussten so den Spielfluss negativ. Aus den Fehlern der Gegner vermochte aber kein Team etwas Zählbares zu erzielen. Auch zwei Strafen von Burgdorf blieben ohne Folgen und so stand es nach 20 Minuten nach wie vor 3:1 für die Gäste.

Gutes Unterzahlspiel als Unterschied
Das zweite Drittel startete, wie das erste beendet wurde. Beide Teams agierten wenig konsequent und leisteten sich viele Fehler. Burgdorf nutzte als Erstes einer dieser Fehler aus und verkürzte auf 2:3. Ein Unterschied zum ersten Drittel war, dass die Strafen nun gegen Eschenbach ausgesprochen wurden. Die Seetaler taten gut daran, sich über den Kampf im Spiel zu halten. Man setzte Burgdorf immer wieder unter Druck und so war es Captain Andreas Kronenberg, welcher in Unterzahl einen Querpass antizipierte und alleine auf den gegnerischen Torhüter ziehen konnte. Als er nur regelwidrig gestoppt werden konnte, bot sich Andrin Camadini die Gelegenheit per Penalty den zwei Tore Vorsprung wieder herzustellen. Er liess sich nicht zweimal bitten und verwandelte eiskalt zum 4:2. Dieser Treffer wirkte für Burgdorf jedoch wie ein Weckruf. Innert zwei Minuten konnten sie die Partie wieder ausgleichen und die beiden Teams gingen mit 4:4 in die zweite Pause.
Da Eschenbach kurz vor der Pause erneut eine Strafe hinnehmen musste, startete man das letzte Drittel mit einem Mann weniger auf dem Feld. Die Devise war klar, die Unterzahlsituation unbeschadet überstehen und danach wieder zum gewohnten Spiel finden. Es kam jedoch noch besser. Das Powerplay leistete sich erneut einen Fehlpass und Marc Gehrig zog allein auf den Torhüter der Berner zu. Mit einem schönen Lupfer vollendete er zum 5:4. Nach dem Boxplay reduzierte Eschenbach auf zwei Linien und erhöhte den Druck noch einmal. Burgdorf, ihrerseits war stets sehr fehleranfällig in der Auslösung. Andreas Kronenberg dachte sich wohl, alle guten Dinge sind drei und so nahm er nach einem erneuten Ballgewinn zum dritten Mal den Weg alleine auf den Torhüter auf sich. Nach dem er beim ersten Versuch noch scheiterte und beim zweiten nur Regelwiedrig gestoppt werden konnte, folgte beim dritten Anlauf dann der Treffer zum 6:4. Weil sich auch bei Eschenbach immer wieder Ungenauigkeiten einschlichen, kam Burgdorf in der 54. Minute noch einmal auf 5:6 heran. Eschenbach versuchte den Druck hochzuhalten und liess Burgdorf nicht viel Platz für ihre Auslösungen. Bei genau 57 Minuten wurde das Pressing aber abrupt gestoppt und man musste nach einem Stockschlag in Unterzahl agieren. In diesem Boxplay zeigte sich jedoch der extreme Zusammenhalt der Seetaler. Jeder sollte den Sieg unbedingt und alle warfen sich in die Schüsse. Dennoch ging kurz vor Ende des Powerplay noch ein Raunen durch die Zuschauerränge. Der Ball prallte jedoch am Pfosten ab. Nach überstandener Unterzahlsituation versuchte es Burgdorf weiterhin ohne Torhüter. Eschenbach stand jedoch clever und machte es den Gastgebern schwer, in die gefährliche Zone zu kommen. Als nach einem Ballverlust der Ball wieder bei Andreas Kronenberg landete, setzte er mit dem 7:5 ins leere Tor den Schlusspunkt auf.
Mit diesem Sieg geht der ESV Eschenbach als zweitplatzierte in die Weihnachtspause. Weiter geht es am 7.1.2023 um 19.00 Uhr in Eschenbach gegen Herzogenbuchsee.

Für den ESV spielten:
Aregger (Goalie), Holenstein (Ersatzgoalie); Abt (1A), Koller, Birrer, Jung (1A), Hager (1T), Kronenberg A. (2T), Buholzer, Rüttimann, Bühlmann (1T), Gehrig (1T), Camadini A. (1T), Anderhub D., D. Michelotti (1A), Gürber F.

Tags: Herren 1


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